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Sichere Schlösser gegen Diebstahl

15.11.2010

fotolia_13913429_xsGalt bei vielen Studenten in den sechziger und siebziger Jahren noch die Devise „ Fahrrad stehlen und stehlen lassen, Hauptsache man hat ein Fortbewegungsmittel mit zwei Rädern“, so ist der Verlust des Fahrrads heute sehr viel ärgerlicher und damals wie heute eine Straftat.

In Deutschland werden pro Jahr rund 250.000 – 300.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet und die wenigsten davon finden ihren Weg zurück zu ihrem rechtsmäßigen Eigentümer.

Einen wirklich sicheren Schutz vor dem ärgerlichen Verlust des Rades bietet daher nur ein funktionstüchtiges Fahrradschloss. Also Vorbeugen, statt Weinen – das Fahrradschloss ist eine wirklich sinnvolle Investition.

Doch nicht alle Schlösser bieten den gleichen Schutz und bei der Auswahl sollte wie bei vielen anderen Dingen berücksichtigt werden, dass Qualität und gutes Material eben ihren Preis haben. Daher sollten Sie für ein gutes Fahrradschloss zirka 40 EUR einplanen, wobei natürlich je nach Verarbeitung und Ausstattung höhere Preise möglich sind.

Selbst  wenn das Rad mit einem Schloss gesichert ist, einen 100%- igen Schutz vor Diebstahl bietet auch das beste Schloss nicht. Bolzenschneider,  Trendschleifer und Co setzen auch dem besten Schloss nach gewisser Zeit zu.
Grundsätzlich kann man zwischen Bügelschlössern, Faltschlössern, Kettenschlössern, Kabelschlössern, Panzerkabelschlössern und Steck- bzw. Rahmenschlössern unterscheiden.

Bügelschlösser ähneln in ihrer Ausgestaltung herkömmlichen Vorhängeschlössern. Dabei wird ein in der Regel mit Kunststoff ummantelter starrer Metallrahmen mit einer Schließvorrichtung verbunden. Das Metall ist meist außen gehärtet um gegen Bolzenschneider bestehen zu können und in der Mitte weicher, um gegen Eissprayattacken gewappnet zu sein.

Bei der Auswahl sollte auf die Qualität der Schließvorrichtung geachtet werden, denn was nützt das beste Material, wenn das Schloss einfach zu knacken ist.

Das Bügelschloss ist in seiner Handhabung sehr einfach und kann bequem durch Rahmen oder Speichen gezogen und damit das Rad gesichert werden. Der Nachteil eines Bügelschlosses liegt in seinem relativ hohen Gewicht und seiner starren Form, wodurch das Schloss nicht in jede Tasche passt.

Faltschlösser sind seit etwa 2005 im Handel und können wie ein Zollstock leicht und bequem zusammengefaltet werden. Der Vorteil liegt also in der sehr guten Transportmöglichkeit; Schwächen vor allem in den trotz bester Materialauswahl vielen Gelenken, die mit Hammer und Brecheisen sehr schnell zum Brechen gebracht werden können.
Kettenschlösser sind Stahlketten, die mit einer Schließvorrichtung versehen sind.

Bezüglich der Auswahl gilt das Gleiche wie bei Bügelschlössern. Hochwertiges Material und eine hochwertige Schließvorrichtung sorgen für bestmöglichen Schutz. Der Vorteil gegenüber dem Bügelschloss liegt darin, dass die Kette einfach zusammengelegt und damit der Transport erleichtert werden kann. Als nachteilig erweist sich der geringe Durchmesser der Kettenglieder. Dies ermöglicht es dem Dieb mit einem Bolzenschneider sehr viel höhere Kräfte zu erzeugen als bei dem Bügelschloss, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das Material nachgibt.

Kabelschlösser sind meist leicht und kompakt, können ausgedehnt und einfach um Bäume, Laternen oder sonstige Befestigungsmöglichkeiten gelegt werden. Nach ihrer Verwendung ziehen sie sich in ihre ursprüngliche kompakte Form zurück und können bequem transportiert werden. Obwohl das Material von seiner Beschaffenheit einem Ketten- oder Bügelschloss in Nichts nachsteht, so ist der wohl größte Nachteil einen Kabelschlosses der nur geringe Durchmesser des Stahlseils, sodass gleiche Risiken wie bei einem Kettenschloss bestehen.

Panzerkabelschlösser sind wesentlich schwerer und haben einen größeren Durchmesser als herkömmliche Kabelschlösser weil  ihr Kern noch durch zusätzliche Stahlseile ummantelt ist.  Außerdem ist das Material besonders gehärtet und erhöht dadurch noch zusätzlich den Schutzfaktor. Insgesamt bieten Panzerkabelschlösser einen guten Schutz. Nachteilig ist jedoch das hohe Gewicht beim Transport.

Bei Steck- und Rahmenschlössern wird ein metallener Gegenstand in die Speichen des Fahrrads geschoben und hindert dadurch den Dieb beim Wegfahren. Da diese Schlösser meist am Rahmen des Rades befestigt  und ständig mitgeführt werden ist ihr Gewicht entsprechend niedrig. Das bedeutet leider auch, dass der Schutzfaktor nur niedrig ist und die Schlösser mit mäßiger körperlicher Gewalt leicht  zerbrochen werden können.

Unter Schutzgesichtspunkten können wir daher zum Kauf von Panzerkabelschlössern oder Bügelschlössern raten. Qualitativ hochwertige Materialien und die Dicke des Bügels und des Kabels bieten den besten Schutz. Dafür muss allerdings eine höheres Gewicht des Schlosses in Kauf genommen werden. Wer jedoch keine böse Überraschungen erleben möchte, für den sollte das zusätzliche Gewicht kein Hindernis sein, sein Fahrrad optimal gegen Diebstahl zu sichern.

Eine Auswahl verschiedener Schlösser findet ihr unter:

http://www.profirad.de/schloesser-c-239.html

BMX - Ab welchem Alter ratsam?

08.11.2010

fotolia_25948842_xsViele Eltern stehen mit Sicherheit einmal vor der Frage: Ab welchem Alter darf bzw. sollte mein Kind BMX fahren?

BMX fahren gehört  zu den Radsportarten mit einem eher höheren Verletzungsrisiko. Gerade aus diesem Grund reagieren viele Eltern bei der Frage ihres Sprösslings nach einem BMX erst mal wie folgt: “Nein, das ist doch viel zu gefährlich!” bzw. “Nein, du bist noch zu jung dafür!”.

Natürlich ist das meist nur die elterliche Fürsorge die dafür sorgt, dass so mancher Kindertraum unerfüllt bleibt. Im Grunde ist es aber gar nicht so schlimm wie man denkt, sondern eher etwas, das dem Kind Freude bereitet und seinen Lern- und Erforschungstrieb weckt und es zusätzlich seinen Bewegungsdrang ausleben kann.

Auch hier gilt das Motto “Früh übt sich…” Generell ist zu sagen, dass BMX-Räder eigentlich schon ab dem erfolgreichen ersten Fahrversuch benutzt werden können. Spezielle kleine Räder sorgen dafür, dass das BMX nicht zu schwer ist und durch ein kurzes Oberrohr für eine angenehme Fahrposition.

Die Gefahr, dass Kinder mit dem Rad stürzen und sich verletzen besteht immer, egal ob sie auf einem BMX oder einem anderen Fahrrad unterwegs sind. Wenn die Kinder jedoch gut geschützt sind, sollte das in der Regel aber kein Problem darstellen und kleinere Schrammen oder Kratzer sind, wie wir alle wissen, einfach unvermeidbar.

Doch gerade Kinder lernen leicht und schnell und genau dies wird dazu führen, dass sich die Verletzungsquote auf ein, dem Alter entsprechendes, Niveau senken wird.

Hat man sich dann doch für ein BMX entschieden, kommt schon die nächste wichtige Frage: “Worauf muss ich beim BMX kauf achten?”

Generell ist zu sagen, dass die Größe des Rahmens und die Rahmenform die ausschlaggebenden Kriterien sein sollten, Farbe und Design sollten sich erst mal hinten anstellen.

Rahmenform:
Zur Rahmenform ist zu sagen, dass das Oberrohr möglichst kurz sein sollte, damit das Kind auch angenehm auf dem Rad sitzen kann.

Rahmengröße:
Es gibt 12″, 16″, 18″ und 20″ BMX-Räder:
12″ BMX - Für Kinder die fahren lernen möchten.
16″ BMX - Für BMX-Anfänger bis ca. 1,30m Körpergröße.
18″ BMX - Für BMX-Fahrer bis ca. 1,50m Körpergröße.
Die 20″ BMX gibt es wiederum in verschiedenen Rahmengrößen:
Kleiner Rahmen, mit z.B. 18,5″ Oberrohr - Für Fahrer ab ca. 1,50m Körpergröße.
Mittlerer Rahmen, mit z.B. 20″ Oberrohr - Für Fahrer ab ca. 1,60m Körpergröße.
Großer Rahmen, mit z.B. 21″ Oberrohr - Für Fahrer ab ca. 1,70m Körpergröße.

Nach dem die wichtigsten Fragen geklärt sind, dürfte dem BMX-Kauf nichts mehr im Weg stehen. Bitte Schutzausrüstung nicht vergessen!
Angebote zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Onlineshop:

http://www.profirad.de/fahrräder-bmx-c-182_709.html?sort=4a&page=1

Die BMX Masters 2010

24.09.2010

Die diesjährige BMX Masters in Köln wird wohl in die BMX Geschichte eingehen, als eine der besten, schönsten erfolgreichsten und größten aller Zeiten. Das ganze Spektakel fand im Kölner Jugendpark statt, bei herrlichstem Wetter, atemberaubender Kulisse und begeisterten Fans. Mit mehr als 400 Teilnehmern aus aller Welt, darunter mehr als 200 Profis, 12.000 begeisterten Fans und 500 Campern, ist die diesjährige BMX Masters die größte, die jemals stattfand.

Nachdem drei lange Wochen geschraubt, gehämmert und geschüppt wurde, war es soweit dass die BMX Masters 2010 starten konnte. Es wurden die üblichen Disziplinen abgehalten und zwei weitere neue kamen hinzu. Das waren zum einen der Contest-Format und die Disziplin – Super-Ramp. Weitere Disziplinen waren:

  1. Pro Super-Ramp

  2. Pro Flatland

  3. Pro Dirt

  4. Pro Park

  5. Girls Street

Dies waren die Disziplinen in der „Pros“ Klasse, darüber hinaus gab es noch die Amateure Klasse. Pros Klasse beutet einfach nur, dass dort lediglich die Profis gemeldet waren und gestartet sind.

Aus der Miniramp wird die Super-Ramp! Denn einer der Publikumsmagneten bei den Masters war schon immer die Spine- Ramp, die größte portable Miniramp der Welt. Top-Fahrer wie Daniel Dhers und Mark Webb erklärten die Mini-Spine sogar zu ihrer absoluten Lieblingsrampe und lieferten sich jedes Jahr spektakuläre Fights um die Vorherrschaft. Damit die Jungs noch mehr abgehen können, haben sich die Veranstalter jetzt dafür entschieden die Spine zu pimpen und eine neue Disziplin ins Leben zu rufen – die Super Ramp.

Einige Highlights gab es natürlich auch wieder. So konnte sich in der Pro-Park Klasse zum Beispiel der erst 15 jährige Brett “Mad Dog“ Banasiewicz (USA) mit einem perfekten Cashroll den ersten Rang sichern. Den zweiten Rang belegte der bis zu diesem Favorit gehandelte Daniel Dhers (VNE). Bruno Hoffman aus Siegen belegte einen hervorragenden sechsten Platz. Der Höhepunkt des Wochenendes war neben den andern Events eindeutig das Dirt Finale.

In der Pro Ramp Klasse konnte sich Alex Coleborn (ENG) als Newcommer den ersten Platz sichern, nachdem er einen 900 Air und einen Flair to Footjam auf der Subbox gestanden hatte. Einen neuen Weltrekord stellte hingegen Ondra Slez (CZE) auf, der zwar nicht auf den ersten Platz kam, aber einen Frontflip Flair in der gepimpten Mega-Minirampe ausführte.

Vor der atemberaubenden Kulisse am Rheinufer bewiesen die Fahrer mit zahlreichen perfekten Tricks ihr können und zogen das Publikum in ihren Bann. Am Ende gelang es TJ Ellis (USA) mit einem hervorragendem Tailwhip Frontflip und zahlreichen Backflip Variationen sich den ersten Platz zu sichern.

Hier einmal die Platzierungen eins bis 5 in den jeweiligen Pro Klassen:

Pro Super-Ramp:

  1. Alex Coleborn

  2. Daniel Dhers

  3. Michael Beran

  4. Ben Wallace

  5. Ondra Slez

Pro Flatland:

  1. Adam Kun

  2. Matthias Dandois

  3. Dominik Nekolny

  4. Jesse Puente

  5. Shintaro Misawa

Pro Dirt:

  1. TJ Ellis

  2. Brett Banasiewicz

  3. Cory Nastazio

  4. Ben Wallace

  5. Alejandro Caro

Pro Park:

  1. Brett Banasiewicz

  2. Daniel Dhers

  3. Mark Webb

  4. James Foster

  5. Michal Beran

Girls Street:

  1. Nina Buitrago

  2. Camila Harambour

  3. Mini Parl

  4. Kayley Ashworth

  5. Eva Gabrielle

Da die BMX Masters auch für grandiose Partys bekannt ist, wurde am Wochenende viel und intensiv gefeiert. Auch die legendäre BMX Masters Party war sehr voll und gut und ging bis in die frühen Morgenstunden. So geht die BMX Masters 2010 also zu Ende und wird den meisten, egal ob Teilnehmer, Veranstalter oder Zuschauer, sehr lange noch im Gedächtnis bleiben.

Machts doch einfach selbst!

23.08.2010

1632_univega_2010Heute soll sich alles um das Thema „Selbst ist der Mann oder die Frau“ drehen. Wer coole Sprünge, ausgetüftelte Kombinationen und Tricks machen will, braucht immer verschiedene Spots, an denen er täglich üben kann.

Dabei ist es meist so, dass man eine recht weite Strecke auf dem Bike zurücklegen muss, wenn man einmal zu den Spots kommen will. Das man auf dem BMX Bike nicht wirklich bequem über lange Strecken fahren kann und meist auch nicht will, muss ich glaube ich keinem hier näher erläutern.

Welche Idee wird einem begeisterten BMX Biker dann wohl kommen? Muss ich diese Strecke denn ewig fahren nur um ein paar Grinds zu machen? Ich bin doch nicht der einzige, der hier in der Umgebung fährt und regelmäßig die Spots besucht! Führt man diese Gedanken zusammen und versucht irgendwie eine Besserung zu erhalten, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, „machs selbst“.

Der eigene Spot sollte also her. Da man einige Leute kennt, sind schnell viele Sympathisanten gefunden und man kann anfangen sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen, wie und wo man das alles durchführt. Ihr solltet darauf achten, dass der Spot, den ihr erwählt, auch dafür geeignet ist ausgebaut und umgebaut zu werden.

Falls der jeweilige Ort im Privateigentum anderer steht, dann solltet ihr vorher alles Nötige mit den jeweiligen Leuten abklären. Sollte es Stadt- oder Gemeindeeigentum sein, so solltet ihr bei dem örtlichen Bürgermeister oder Gemeindebüro Erkundigungen einholen.

Wenn ihr nicht wollt, dass euer Projekt Unmengen an Geld verschlingt, dann hätte ich folgenden Vorschlag bzw. Anregung. Es gibt in den meisten örtlichen Zimmereibetrieben und auf der einen oder anderen Baustelle Holzabfälle, die sich hervorragend für den Bau von Grindstationen und Ramps eignen.

Wenn ihr höflich fragt und kurz beschreibt wofür ihr die Teile braucht, wird man euch in den meisten Fällen Holz aushändigen, mit dem ihr dann mit dem Bau beginnen könnt. So habt ihr schon mal einiges an Geld gespart.

Wie ihr die ganzen Sachen baut, bleibt euch überlassen. Es gibt einige sehr interessante und gute Tipps, sowie Anregungen im Internet, die es euch erleichtern könnten das ein oder andere Teil nachzubauen.

Macht eure eigenen Erfahrungen. Bei uns hat auch nicht alles auf Anhieb geklappt. Bleibt am Ball und bleibt mit der gleichen Begeisterung wie anfangs bei dem Projekt, sodass nicht nur ihr, sondern vielleicht auch noch andere einen Nutzen davon haben. Falls ihr Rückfragen habt, dann schreibt entweder eine Antwort auf den Artikel oder eine kurze Email.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen, „Machts doch einfach mal selbst“, legt los!

BMX Camps – Top oder Flopp?

13.08.2010

fotolia_8307439_xsWas sind BMX Camps und was bringt das alles? Bringt es überhaupt was oder ist das nur ein Camp für die Leute die nichts drauf haben und keine Ahnung haben wie sie vernünftig fahren wollen? Das sind die üblichen Vorurteile, denen man bei solchen Institutionen und Programmen begegnet. Da wir diese Camps für sehr hilfreich und vor allem gut befinden, stellen wir euch kurz vor, wer, wie, wo und was dort alles passiert.

Ihr seid BMX Anfänger oder fahrt schon ein paar Wochen und Monate? Ihr kennt die Standards und wisst welche Tricks und Grinds bei euch sonst klappen oder auch nicht? Wenn ihr euch verbessern wollt, in einer Gemeinschaft neue Tricks trainieren wollt und das Leben in einer Gruppe zu schätzen wisst, dann könnte so ein BMX Camp genau das sein, was ihr sucht.

Diese BMX Camps orientieren sich hauptsächlich an den BMX Fahrern, die sich im Anfänger- und Fortgeschrittenenstadium befinden. Bei einem BMX Camp kann sich jeder anmelden, der Lust hat und in der Lage dazu ist, auf einem BMX Bike zu fahren.

Das Durchschnittsalter liegt in dem Camps zwischen 9 und 18 Jahren, je nach Anmeldungen ist die Gewichtung in den Gruppen etwas anders. Es ist egal welche Art von BMX man bevorzugt, es sind alle willkommen und es kann einem individuell weitergeholfen werden.

Eigentlich fast alle BMX Camps haben BMX Räder zum Verleih vor Ort, sodass vollkommende BMX Neulinge erst einmal für sich ergründen können ob sie wirklich mit dem BMX Biken klar kommen und ob es ihnen auch so viel Freude bereitet.

Es gibt darüber hinaus auch speziell für fortgeschrittene zugeschnittene BMX Camps, da man aber bei den anderen Camps auch jeden Tag auf den unterschiedlichsten Gebieten und in den verschiedenen Variationen des BMX Sports gefordert wird, ist für jeden Forstgeschrittenen BMX Fahrer ein solches Camp lohnenswert.

Die jeweiligen Trainer sind größtenteils Profis aus der BMX und MTB Szene und verstehen zu 100% ihr Handwerk und haben selbst in zahlreichen rennen und auf zahlreichen Events ihr Können unter Beweis gestellt.

Wie man unschwer erkennen kann, ist eine Teilnahme an einem solchen Camp mehr als lohnenswert und gut, egal für wen. Man lernt neue Tricks, bekommt gute und fachmännische Tricks beigebracht und erfährt viele Hinweise, die man in keinem Forum oder auf keiner Internethomepage im Web nachlesen kann.

Die Hinweise und Anregungen der Betreuer und Trainer sind es, die dieses Camp ausmachen und vor allem so sehr lohnenswert machen.

Man kann noch so viel trainieren, ein Trainer der einem zuschaut wie man fährt, kann direkt ein Problem oder eine unsaubere Bewegung erkennen und diese direkt ausbessern, sodass man die kleinen Systemfehler in einem Trick, Sprung oder Grind sofort löscht und es von vornherein richtig und sauber lernt.

Man sollte darüber hinaus auch nicht vergessen, dass den Teilnehmern die eventuell auftretende Angst oder Nervosität in einer Gruppe genommen wird, da man nicht mehr alleine auf dem Bike steht und etwas falsch macht, sondern da noch andere sind an denen man sich orientieren kann und von denen man sich vielleicht sogar hilfreiche Sachen abschauen kann. Was einem ebenfalls sehr zugute kommt ist die Fahrt in einer Gruppe, bzw. mit einzelnen Mitgliedern einer Gruppe, so macht es am meisten Spass.

Welche BMX Wettbewerbe gibt es?

09.08.2010

Durch die immer größer werdende BMX Community, wird das Verlangen nach Events und großen Sportveranstaltungen immer mehr. Diese Sportart trat erstmals in den 1960er Jahren in den USA hervor.  In den 1980er Jahren erreichte die BMX Fahrradentwicklung und die Nachfrage nach den Rädern seinen ersten Höhepunkt. Es war Mode mit einem BMX zu fahren und Tricks und Stunts auszuführen.

Aus der ursprünglichen Form heraus entwickelten sich die drei Disziplinen Race, Flatland und Freestyle.
Seit dem Jahr 1987 findet jährlich, bis auf ein paar Ausnahmen, die BMX-Freestyle Weltmeisterschaft statt. Die Organisation und Planung verläuft dabei jedoch auf den ersten Blick etwas unprofessionell, da es keinen Dachverband gibt, der die Meisterschaft ausrichtet, sondern die Planung und Durchführung von den Schultern einzelner Personen getragen wird. Das heißt im Klartext, finden sich in einem Land nicht genügend Personen um eine WM durchzuführen, gibt es auch keine.

Ein weiteres Problem stellt die Finanzierung dar. Aufgrund der wechselnden Personen die die WM veranstalten, haben die erforderlichen Sponsoren keine wirklich feste Bindung an diesem Event und entscheiden gerade so, wie es ihnen passt und wie sie in der Lage sind den Wettbewerb zu unterstützen. Aus diesem Grund ist zum Beispiel die WM 2007 in Portugal im Sommer ausgefallen.

Neben den Freestyle Weltmeisterschaften gibt es noch den Rebel Jam in Berlin im Mellowpark sowie die BMX Masters. Die BMX Masters ging im Jahre 2009 aus der in Köln ausgetragenen Freestyle WM hervor. Weitere internationale Veranstaltungen sind die X Games und die Dew Tour, beides Fernsehwettbewerbe. Die X Games ist eine reine Extremsportveranstaltung, welche in Sommer- und Winterveranstaltungen in den USA (seit 2002 in Los Angeles) unterteilt ausgetragen werden. Bei den X Games gehen die Sportler an ihre körperlichen Grenzen.

In den vergangenen 4 Wochen bin ich auf einen sehr interessanten Artikel im Internet gestoßen, der die momentane Lage des BMX Sports hier bei uns in Deutschland sehr gut beschrieben hat. Es wurde ein BMX Event organisiert, kosten- und gebührenfrei. Der Veranstalter hat nach dem Wochenende ein sehr nüchternes Resümee gezogen.

Er kam zu dem Schluss, dass die Jugend kaum zu bewegen ist und kaum Interesse an dieser Veranstaltung gezeigt wurde, sodass er sie im kommenden Jahr nicht mehr wiederholen möchte. Die investierte Zeit und Mühe, ist einfach zu groß um mit einer so geringen Beteiligung das Event zu wiederholen.

Es zeigt, dass man die BMX Szene und vor allem die Wettkämpfe mehr fördern muss um auch nach außen eine wirksame Aufmerksamkeit zu erhalten.

Einer der ersten großen Schritte dorthin wurde im Jahr 2008 getan. Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees hat beschlossen, dass BMX-Racing im Jahr 2008 olympisch zu machen, was bekanntlich (oder vielleicht auch nicht bekanntlich) geschah.

An diesem Punkt muss angeknüpft und weiter voran gearbeitet werden, dass man mit Wettkämpfen, so wie in anderen Sportarten, polarisiert.

Es gibt schon einige BMX Wettkämpfe und Veranstaltungen, doch es könnten weitaus mehr sein!

Macht mit!

04.08.2010

Hallo Leute,

um unsere BMX-Seite lebendiger zu gestalten wäre es cool, wenn ihr uns Fotos von euch schickt, die wir hier veröffentlichen können. Die Links zu diesem Blog werden auch auf Facebook und unsere Partnerseiten profirad.de und bikenetz.de eingestellt.

Oder berichtet uns über eure BMX-Tricks, -Erlebnisse oder Wettbewerbe, an denen ihr teilgenommen habt.

Für jeden Erlebnisbericht mit Foto gibt es von uns als Dankeschön einen Warengutschein über 20 Euro von Profirad AG. Dorthin schickt bitte auch eure Email: info@profirad.de

Da gibt es jedoch Wichtiges zu beachten:

Sollten außer euch noch andere Personen auf den Fotos abgebildet sein, oder namentlich in einem Text erwähnt werden, muss für die Veröffentlichung unbedingt eine Einverständniserklärung dieser Person(en) vorliegen.

Bitte vermerkt außerdem unbedingt in eurer Email, dass ihr mit einer Veröffentlichung eurer Texte und Fotos im Internet einverstanden seid.

Wir freuen uns auf coole Bilder und interessante Berichte!

Verschiedene BMX Typen

30.07.2010

fotolia_4684656_xsWie bei vielen anderen Fahrradkategorien, gibt es auch bei den BMX Fahrrädern verschiedene Typen. So unterscheidet man generell zwischen vier BMX Varianten, den Freestyle, Dirt, Rampbike oder Trial BMX Rädern. Am wichtigsten und am häufigsten findet man das Dirt oder Freestyl Bike, diese werden als sogenannte Basismodelle gesehen und Rampbike, sowie Trail Bike sind denen ähnlich.

Das Dirt Bike wird in den meisten Fällen auf schlammigen Wegen oder bei Rennen (Race) eingesetzt. Die Rennen gleichen den Motocross Rennen und sind denen nachempfunden. Die BMX Sportart ist Ende der 1960er Jahre in Amerika entstanden und wurde im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Die BMX Szene wuchs von Jahr zu Jahr und gewann sehr an Popularität. Vor allem in der Jugendszene war das BMX Fahren sehr beliebt und viele Jugendgruppen lieferten sich heiße Rennen im Gelände.

Um diese Rennen fahren zu können, entwickelte und baute man die Dirt-Bikes. Sie zeichnen sich durch hohe Stabilität aus, um auch weiten und hohen Sprüngen stand zu halten. Dazu fährt man mit breiten großen Reifen, die ein Maximum an Stabilität und Minimum an Rollwiderstand haben.

Eine weitere wichtige Komponente am Rad ist die Federgabel. Die Federgabel kann unter Umständen sehr wichtig sein, wenn man bei weiten Sprüngen (von bis zu über 8m) zur Landung kommt. In der Profi BMX Szene werden durchaus auch starre Gabeln verwendet, um die Schwung aus dem Sprung als Geschwindigkeit mitzunehmen und schneller zu sein. Mit der Schaltung verhält es sich genauso, in der Regel gibt es keine Gangschaltung, um Gewicht einzusparen. Aber auch hier ist der Individualität keine Grenze gesetzt.

Der andere große Sektor des BMX Fahrens ist der Freestyle Bereich. Hierbei kommt es nicht auf Geschwindigkeit oder große Sprünge an, sondern auf Geschick, Mut und Einfallsreichtum. Der Hauptsektor sind die Tricks. Hierbei gibt es viele verschiedene Varianten. Zu nennen sind die Grinds und Tricks. Unter Grinds versteht man Tricks, die mit den am Vorder- oder Hinterrad befestigten langen Stangen ausgeführt werden. Hierbei „rutscht“ man mit deren Hilfe auf Stangen oder an Kanten entlang.

Tricks gibt es in der BMX Szene tausenden, man kann sie variieren und erweitern, ändern und kombinieren, sodass man eine nicht enden wollende Anzahl an Tricks zur Verfügung hat.

Das Freestyle Bike zeichnet sich unteranderem dadurch aus, dass der Lenker um 360° gedreht werden kann, um Stunts und Tricks vorzuführen. Durch die jährlich stattfindende X-Games gewinnt die Sektion Freestyle auch immer mehr an Bedeutung und ist vor allem für junge und aufgeschlossene Fahrer sehr reizvoll.

Die Kassler „Hall of Fame“

30.07.2010

In diesem Bericht soll es dieses Mal um ein lokales Ereignis bzw. einen Lokalen Schauplatz gehen, genauer um die “Hall of Fame - Skaten und Graffiti in der Giesenallee” in Kassel.

Um die Kassler Jugendlichen für das Skaten und BMX fahren zu begeistern, wurde Ihnen im Jahr 1993 ein Skatepark Nähe des Sportzentrums in Kassel angeboten. Aufgrund einer fehlenden Überdachung wurde der Platz kaum bis gar nicht von den Jugendlichen angenommen. Es passierte sogar etwas völlig überraschendes, die Jugendlichen haben die Anlage (eigenmächtig) komplett abgebaut und umgestellt.

Dies wurde im Jahr 1994 bei einer Routinekontrolle vom Umwelt- und Gartenamt festgestellt. Die Jugendlichen haben diese Umbaumaßnahme durchgeführt, weil sie an dem neuen Standort unter der Autobahnbrücke an der Giesenallee, einen Witterungsschutz von oben hatten und sie nicht durchnässt wurden von dem Regen.

Im Verlauf der kommenden Jahre wird ein regelrechter Kampf um den Platz geführt und um die Berechtigung ihn an dem neuen Standort zu lassen. Nach zahlreichen Gesprächen mit Presse, Kinderhilfe und Oberbürgermeister, wird die Anlage im September 1996 gesichert, indem eine Finanzierung für den weiteren Aus – und Erweiterungsbau voran zu treiben. Im Vordergrund standen eine Pflasterung und die Beleuchtung der Anlage.

Nachdem die erforderlichen und von den Jugendlichen gewünschten Umbaumaßnahmen abgeschlossen waren, erfolgte die Einweihung im März 1997 mit einem „Street Jam“. Im August des Jahres 1997 wird der erste Skateboard Verein gegründet, der fortan die Interessen der Jugendlichen vertritt und die Nutzung, sowie die Verwaltung der Anlage regelt.

Nach zahlreichen Verhandlungen und Umbaumaßnahmen wird aus Vereinsmitteln die erste eigen Finanzierte „Fun-Box“ erbaut. Im Jahr 1998 wird darüber hinaus das erste Mal die „1. Mai Party“ ausgerichtet, die den Umfang einer etwas größeren Grillparty hatte. Zu dieser Zeit setzt sich auch der Name der Anlage durch „Hall of Fame“, mit dem Kurzname „Hall“.

Im Jahr 1999 wird die 2. „1. Mai Party“ ausgerichtet, mit rund 2.500 bundesweit angereisten Gästen. Die Party verlief wie geplant gut und zur vollen Zufriedenheit der Veranstalter. Im Oktober des Jahres 1999 wird die Giesenallee Anlage auf der „2. Cassel Jam“ mit Deutschlands größtem und bestem Graffiti-Konzeptbild geschmückt.

Nach zahlreichen Verhandlungen mit verschiedensten Institutionen seitens des Vereins, wird gegen Ende März 2000 erreicht, dass eine alte Halle die zuvor von der Bereitschaftspolizei genutzt wurde für die Skater und BMX Fahrer zur Verfügung gestellt wurde um im Winter eine geeignete Trainingsfläche und Möglichkeit zu haben.

Der Skaterpark wurde immer weiter entwickelt und die Events wurden weiterhin jährlich veranstaltet. Es kamen viele wöchentliche Veranstaltungen des Vereins hinzu und so erfreute sich die Hall of Fame eines immer größer werdenden Publikums.

In der ersten Jahreshälfte 2007 ereigneten sich dann allerdings gleich zwei Ereignisse, die einen Abschwung bedeuten sollten. Zum einen zerstörte ein LKW bei einem Wende Manöver die „Fun-Box“ und zum anderen wurde bei einem Brand die Mini-Rampe zerstört. Daraufhin mussten auf behördliche Anordnung alle Geräte die aus Holz waren abgebaut werden, also alle, um dem Brandschutz Genüge zu tun.

Der Wiederaufbau des Skaterparks wird nach einigen Hochrechnungen rund 100.000 Euro in Anspruch nehmen und die Gelder müssen von der Stadt genehmigt werden. Im Haushaltsplan 2009 waren für den Park 50.000 Euro eingeplant.

Es bleibt zu sagen, dass der Skaterpark ein wichtiges Freizeit- und auch Kulturzentrum ist, den man in jedem Fall pflegen und erhalten muss!

BMX-Tricks - Schritt für Schritt

21.07.2010

1429_univega_20101Das Thema BMX erfreut sich heutzutage immer größerer Bedeutung und immer größer werdenden Interesse.  So ist es auch nicht erstaunlich, dass immer mehr Leute wissen wollen welche Tricksund Stunts man auf dem Gerät ausführen kann und wie man diese nennt. Da es eine sehr große Fülle an Tricks und Stunts gibt, ist dieses Thema einen eigenen Artikel Wert.

Die Übersicht stellt natürlicherweise keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sodass hier nur die wichtigsten bzw. am häufigsten ausgeführten Stunts und Tricks vorgestellt werden.

Eingangs ist auf die Gefahren hinzuweisen. Man sollte unter keinen Umständen ohne Helm-, Knie- und Ellbogenschützer fahren um Verletzungen vorzubeugen. Die Knie- und Ellbogenschützer können gut über der Kleidung getragen werden. Als Kleidung sind lange Sachen zu empfehlen.

Fangen wir mit den Basics an:
1.BunnyHop:
Bei dem BunnyHop handelt es sich um eienn Trick, der aus der Fahrt heraus gemacht wird. Man zieht das Vorderrad in die Luft und landet dann in horizontaler Lage wieder auf dem Boden, bei der Landung sollte man das Gewicht auf das Hinterrad verlagern, um die Handgelenke zu entlasten. Mit diesem Trick gelingt es später über Bordsteine oder auf Autos zu springen.

2.Wheely:
Beim Wheely wird das Vorderrad in die Luft gezogen und die Pedale werden weiterhin getreten um vorwärts zu kommen. Probieren so lange und weit wie es eben geht.

3.Grinds:
Unter grinden versteht der Profi das rutschen über jegliche Art von Kanten, Zb. Bordsteine oder andere Dinge.

4.Jumps:
Wer des Englischen mächtig ist (was in dieser Sportart durchaus zu empfehlen ist), weiß was nun kommt, die Sprünge. Diese werden über sogenannte Kicker (kleine Rampen) oder in der Halfpipe durchgeführt. Die dabei durchgeführten Drehungen werden immer so genannt, wie sie ausgeführt wurden. Sprich bei einer halben Umdrehung macht man einen 180° Jump. Bei einem Tailwhip wird das Hinterrad komplett gedreht, also ein 360°.

5.Liptricks:
Unter Liptricks versteht der BMX Fahrer das stehen auf einer Bortsteinkante mit seinem BMX. Es ist ähnlich dem Grind, nur ohne dabei zu rutschen. Man kann diese Tricks natürlich kombinieren, indem man mit einem Jump auf die Bordsteinkante springt, einen Grind hinlegt und zum Abschluss einen Liptrick steht.

6.Fatlandtricks:
Hierbei handelt es sich um Tricks, die ausschließlich auf flachem Gelände und ohne Zuhilfenahme von irgendwelchen Geräten oder Objekten ausgeführt werden. Man zeigt sein Können eben ausschließlich während dem Fahren, so macht man zB. Tricks wie den Sitting Bullt oder ähnliches.

Das sind grob verschiedenen Sparten die es bei den Tricks und Stunts im BMX fahren gibt. Wie schon erwähnt ist das keine abschließende Aufzählung, denn es gibt mit Sicherheit auch Vermischungen der einzelnen Kategorien oder Zusammenlegungen. Gerade das ist es, was den BMX Sport so einmalig macht und ihn niemals langweilig werden lässt, denn es gibt glaube keinen BMX Fahrer, der von sich behaupten kann, er kann alles, egal wie und in welcher Form der Ausführung.